Sicherheit beim Online-Banking

Damit Sie im Netz sicher unterwegs sind

Nicht nur beim Autofahren sollte man sich an gewisse Regeln halten, um unfallfrei durch den Verkehr zu kommen. Auch beim Surfen im Internet und beim Tätigen von Bankgeschäften sollte man ein Auge auf mögliche Gefahren haben. Wer einige Vorsichtsmaßnahmen beim „Surfen“ beherzigt, der braucht sich beim Online-Banking nicht mehr Sorgen zu machen als beim Geldabheben mit der EC-Karte.

1. Schützen Sie Ihren PC

Online-Banking sollte nur auf einem sicheren PC genutzt werden. Betriebssystem und Internetexplorer (Mozilla Firefox, Internet Explorer, Chrome, etc.) sollten stets aktuell sein. Darüber hinaus benötigt Ihr PC noch ein wirksames Anti-Viren-Programm. Hier muss jeder für sich entscheiden, ob ein kostenloses oder ein kostenpflichtiges Programm verwendet werden soll. Besser sind jedoch die kostenpflichtigen mit einer sogenannten Firewall, diese schützen auch das E-Mail-Postfach vor Viren. Eine Übersicht die besten Anti-Viren-Programmen finden Sie unter: http://www.bundespolizei-virus.de/virenscanner

2. Online-Banking am besten nur auf eigenem Computer

Wenn Sie Ihren eigenen Computer nun gegen „Eindringlinge“ gesichert haben, dann sollten Sie auch nur diesen für das Online-Banking nutzen. Nutzen Sie das Online-Banking nicht in Internetcafés oder über fremde Hotspots (öffentliche Internetverbindungen). Für Betrüger ist es ein Leichtes, über ein ungesichertes Netzwerk Daten abzugreifen.

3. Adresse prüfen und keine Passwörter speichern

Geben Sie die Internetadresse der VR-Bank Aalen (www.vrbank-aalen.de) immer händisch in den Browser ein und achten Sie darauf, dass beim Online-Banking eine gesicherte Verbindung besteht. Dies erkennen Sie daran, dass die Seite mit https:// beginnt. Dass Sie sich auf einer sicheren Seite befinden, erkennen Sie zudem an dem verriegeltem Schloss vor oder nach der URL( z. B. www.vrbank-aalen.de). Klicken Sie auf das Schloss, um das Sicherheitszertifikat der aufgerufenen Seite zu sehen.

4. Sichere Passwörter vergeben und diese nicht speichern

Wählen Sie ein sicheres Passwort, bestehend aus Buchstaben-, Zeichen- und Zahlenkombinationen und wechseln Sie dieses in regelmäßigen Abständen. Auf keinen Fall sollten Sie ein Passwort über ein ganzes Jahr verwenden und dasselbe Passwort bei E-Mail, sozialen Netzwerken und ähnliches verwenden.

Trotz aller Sicherheitsvorkehrungen sollten Sie Passwörter, speziell beim Online-Banking, niemals speichern – so bequem es auch ist. Sogenannte Spyware-Programme können gespeicherte Passwörter abgreifen. Auch sollte man die Adresse der VR-Bank Aalen (www.vrbank-aalen.de) nie in den Lesezeichen speichern, auch hier können Schadprogramme Veränderungen vornehmen und Sie auf gefälschte Bankseiten umleiten.

5. Achtung vor Phishing

Die alte Masche funktioniert immer noch: Da landet eine E-Mail offenbar von der VR-Bank Aalen im Posteingang. Diese fordert Sie dazu auf, einen Link anzuklicken und Ihre Benutzerdaten für das Online-Banking einzugeben. Ganz wichtig: Die VR-Bank Aalen würde Ihnen niemals E-Mails zuschicken, in der Sie aufgefordert werden, sensible Daten einzugeben. Auch Mails mit Inhalten wie z. B.“ Software oder Bankdaten“ sollen aktualisiert werden, „Kreditkarte ist abgelaufen“ oder „Passwort erneuern“ sind grundsätzlich gefälscht. Bitte löschen Sie derartige Mails sofort und öffnen Sie keinesfalls den Anhang oder Verlinkungen in der Mail.

6. Überweisungslimit setzen und Konto überwachen

Setzten Sie ein Überweisungslimit, so könnte im Schadensfall nur der zuvor festgelegte Betrag abgebucht werden. Überwachen Sie zudem die Transaktionen auf Ihren Konten regelmäßig, so können unberechtigte Abbuchungen zeitnah erkannt werden.

7. Daten bei Online-Überweisung sorgfältig prüfen

Die wichtigsten Daten Ihres Online-Auftrags werden Ihnen auf dem Display Ihres TAN-Generators oder Smartphone angezeigt, überprüfen Sie die Daten sorgfältig. Sollte Ihnen hier etwas unstimmig vorkommen, brechen Sie den Vorgang sofort ab.

8. Bleiben Sie aufmerksam und kritisch

Wenn Ihnen beim Online-Banking etwas dubios vorkommt oder Sie sich unsicher sind, brechen Sie den Vorgang sicherheitshalber ab und nehmen Sie anschließend Kontakt mit Ihrem Berater auf.

9. Was tun im Notfall?

Wenn Ihnen beim Online-Banking etwas merkwürdig vorkommen sollte oder Sie feststellen, dass Sie Opfer eines Phishing-Angriffs geworden sind, sollten Sie sofort aktiv werden:

  • Sperren Sie unverzüglich Ihr Bankkonto. Dies können Sie online vornehmen oder Sie rufen die kostenlose Sperrhotline 116 116 an und lassen Ihren Zugang telefonisch sperren.

  • Nehmen Sie Kontakt zu Ihrer Bank auf und melden Sie die Auffälligkeit. Gegebenenfalls lassen sich Kontobewegungen rückgängig machen.

  • Prüfen Sie Kontoumsätze aus den letzten Wochen.

  • Sollten Sie Opfer eines Trojaners oder eines Phishing-Angriffs geworden sein, müssen Sie Ihren PC fachgerecht von der Schadsoftware befreien lassen.

 

Sollten Sie Fragen zu diesen Tipps haben oder weitere Informationen benötigen, sind wir gerne als Ansprechpartner vor Ort für Sie da.