unbehindert miteinander

Auszeichnung für guten Service für Menschen mit Behinderung

Recht auf Selbstbestimmung

Bei "unbehindert miteinander" geht es um den Umgang mit behinderten Menschen: Werden sie ernst genommen, bekommen sie Unterstützung, zum Beispiel beim Lesen der Speisekarte, wird auf ihre Sonderwünsche eingegangen? Werden die Menschen mit Behinderung als Gäste oder Kunden persönlich angesprochen oder nur die Betreuer und nehmen sich die Mitarbeiter genügend Zeit?

Thema ist all das, was jeder Kunde selbstverständlich erwartet: Guter Service und Eingehen auf die individuellen Bedürfnisse. Dass Menschen mit Behinderungen als gleichwertig akzeptiert und auch so behandelt werden ist schon oft, aber leider nicht immer der Fall. Die Aktion "unbehindert miteinander" hat deshalb den Abbau von sozialen Barrieren und die Inklusion der Menschen mit Behinderung in diesen wichtigen Alltagsbereichen zum Ziel.

 

Die Aktion "unbehindert miteinander" ist eine gemeinsame Initiative von

  • Diakonie Württemberg
  • Lebenshilfe Baden-Württemberg
  • Handelsverband Baden-Württemberg (EHV)
  • Hotel- und Gaststättenverband Baden-Württemberg (DEHOGA)
  • Baden-Württembergischer Genossenschaftverband
  • Gewinnsparvereine der Volks– und Raiffeisenbanken Baden und Württemberg
  • Vollsbanken und Raiffeisenbanken
  • Liga der freien Wohlfahrtspflege

 

Prädikat "unbehindert miteinader"

Aktion steht für Willkommenskultur

Mit der Aktion werden Geschäfte, Gaststätten und Betriebe ausgezeichnet, die besonders offen sind für Menschen mit Behinderung und ihnen somit eine bessere Teilhabe am alltäglichen Leben der Gesellschaft ermöglichen.

Mindestanforderungen für das Prädikat

  • mindestens eine Gemeinwesenorientierte Aktion: mit dem Ziel, Teilhabe von Menschen mit Behinderungen auf einer möglichst breiten Basis erlebbar zu machen
    Beispiele:
    - behindertengerechte Beratungszimmer
    - barrierefreier / barriererarmer Zugang
    - Neugestaltung von Speisekarten für Sehbehinderte
    - Neugestaltung Laden mit Berücksichtigung von Aspekten für Menschen mit
       Behinderung (Gangbreite, Regalhöhe, Ausschilderung, rutschfeste Böden,
       nicht zu grelle Beleuchtung)
    - Festlegen (und Schulung) eines Mitarbeiters als Service-Scout für Menschen
       mit Behinderung
    - bei Neugestaltung der Homepage Barrierefrei berücksichtigen

 

  • Schulung von Mitarbeiter/innen: Sensibilisierung im Umgang mit Menschen mit Behinderungen (Schulungskonzept der Projekt-partner: ein Tag im 3-Jahres-Rhythmus)